„Queer without fear Pt.2 – Open Lesvos island“

Wir freuen uns sehr am 9.3.19 im Theater Rampe zur zweiten Runde der Soli-Veranstaltung „Queer without fear pt. 2 – Open Lesvos island“ einzuladen.

EinenTag nach dem Frauenkampftag ist es uns eine besondere Freude die Veranstaltung gemeinsam mit unseren Freund*innen von Queerfeminismus Stuttgart zu gestalten.
Ab 15Uhr wird es ein vielseitiges Programm geben, bestehend aus Vorträgen, Performances und vielem mehr. Zu späterer Stunde lassen wir es gemeinsam mit euch in der Rakete krachen.
Kommt zahlreich und bringt alle eure Liebsten mit! BOOM BOOM POW!
4 Monate sind vergangen seit der ersten erfolgreichen und wunderschönen „queer without fear“-Veranstaltung im Werkstatthaus-Stuttgart (Thanks to all!). Da sich an der Situation auf Lesvos leider nichts geändert hat, wollen wir erneut darauf aufmerksam machen. Nach den kalten Wintermonaten, die für die meisten Geflüchteten auf Lesvos eine Lebensgefahr darstellen, kommen nun wieder vermehrt Boote auf der griechischen Insel unweit der türkischen Grenze an. Alleine die Überfahrt in den kleinen, überfüllten Schlauchbooten ist mehr als riskant und wird zudem oft von Frontex und den kooperierenden Polizeibehörden verhindert. Auf der Insel angekommen erwartet die Geflüchteten nicht die erhoffte Sicherheit, sondern retraumatisierende Verhältnisse. Es fehlt an allem – an Unterbringungsmöglichkeiten, Verpflegung, hygienischer, medizinischer und psychologischer Versorgung. Ca. 10.000 Geflüchtete leben aktuell auf Lesvos, die meisten davon im Militärlager und „Hotspot“ Moria. Da die Wenigsten die ehemalige „Urlaubsinsel“ wieder verlassen dürfen, ist Lesvos zu einer Sackgasse für tausende Menschen geworden.
Dieses Vorgehen der EU hat System. Durch die Kriminalisierung der Seenotrettung, die Aufrüstung der Grenzen und die konstruierte Verelendung z.B. in Moria sollen bewusst Menschen von der Flucht abgehalten, sowie auch Unterstützer*innen abgeschreckt werden.
Zu den besonders Schutzbedürftigen auf der Flucht zählen neben Frauen und Kindern zum Beispiel auch LGBTTIQ*-Geflüchtete. Vor Diskriminierungen und Verfolgungen in ihren Herkunftsländern geflohen, suchen sie Schutz und Sicherheit in Europa. Doch auch in Moria sind sie Diskriminierungen und Gewalt aufgrund ihrer queeren Lebensrealität ausgesetzt. Aus der Not heraus entstand deshalb vor ca. 2 Jahren gemeinsam mit Aktivist*innen und Betroffenen eine Gruppe, die Schutzräume, Rechts- und psychologische Beratung und die Begleitung und Finanzierung von fairen Asylverfahren ermöglichen (Levos-LGBTIQ+-Refugee-Solidarity https://www.facebook.com/LesvosLGBTIQRefugeeSolidarity/).
Damit dies weiterhin möglich ist, sind die Aktivist*innen auf (finanzielle) Unterstützung angewiesen.
Deshalb wollen wir zusammen mit „Queerfeminismus Stuttgart“ am 9.3. zu
„queer without fear pt. 2 – open lesvos island“ einladen. Die Einnahmen kommen gänzlich „Levos-LGBTIQ+-Refugee-Solidarity“ zu Gute. Wie auch schon beim ersten Mal freuen wir uns auf einen infomativen Tag, regen Austausch und eine ausgelassene Party.
Kurz: Wir freuen uns auf euch!
MIt feundlichen Grüßen
Uschi Bames für die Iniative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen

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